"St. Verena"
Pate / Patin:
Vreni und Erich von Arx - Häfeli
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Hintergrundinformationen
zum Motiv:
St.
Verena
Nach
der Enthauptung von Urs und Viktor, reiste Verena die Verlobte von Viktor
unverzüglich nach Salodurum. Unweit der Stadt fand sie in einer engen
Waldschlucht Unterkunft, wo sie während langen Jahren hauste und Kranke
pflegte. Die Kinder der Armen besuchten sie und hörten ihren Geschichten
zu, nachdem Verena ihnen die Hände und das Gesicht gewaschen hat und
mit dem Kamm durch die zerzausten Haare gefahren ist. Eines Tages, als
sie müde den Heimweg durch die dunkle, regennasse Schlucht suchte,
glitt sie aus. Eine klitzekleine Öffnung in der Felswand, in der ihre
Hand im letzten Moment noch Halt zu fassen bekam, rettete ihr Leben. Bis
heute haben viele Menschen, um Heilung flehend, ihre Hand in die Öffnung
gehalten. Von bösen und neidischen Menschen verfolgt, hielt es Verena
nicht mehr länger aus. Sie nahm Abschied von den Gräbern der
Thebäer und fuhr, auf einem Mühlstein sitzend, flussabwärts,
bis dorthin, wo die Aare in den Rhein mündet. Bis zu ihrem Tod im
Jahre 344 n.Chr. lebte Verena in Zurzach, wo sie begraben liegt.

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